Ass. Prof. Dr. Hannes Traxler, Leiter des ICE der MedUni Wien:
"Das International Collaboration and Exchange Program" („Columbia ICE Program“) wurde 2014 etabliert, um Kontakte mit Student:innen aus 41 Partneruniversitäten weltweit zu ermöglichen. Jedes Jahr rekrutieren wir ein Team von motivierten Medizin-/Zahnstudent:innen, das über ein Semester lang gemeinsam Projekte erarbeitet und diese in einer Abschlusskonferenz ihren Kolleg:innen aus der ganzen Welt vorstellen soll. Die Themen umfassen den länderspezifischen Umgang mit dem Sterben, Tod, Erfahrungen am Seziertisch, Euthanesie, Stammzellenproblematik, Covid-19 etc.
Es ist ein faszinierender Einblick in andere, fremde Welten zu gleichen Fragestellungen und gesellschaftlichem Umgang mit für Mediziner:innen relevanten Fragen. Skype-Gruppen von im Regelfall je 4 Student:innen verschiedener Länder erarbeiten gemeinsam ihre Aufgabenstellungen.
Neben dem Üben von Präsentationen, Kommunikation auf Englisch und dem Kennenlernen anderer Länder und Gesundheitssysteme werden Freundschaften auf nationaler und internationaler Ebene geschlossen. Das Programm, welches von Student:innen für Student:innen ist, kann durch Praktika in den Sommermonaten an einer Partneruniversität gestärkt werden und gibt den Studierenden eine einmalige Möglichkeit, an Top-Universitäten der Welt zu arbeiten.
Es handelt sich aber hierbei ausschließlich um den nicht-klinischen Bereich, die Chance an Forschungsstätten und Labors weltweit mitzuwirken. Nicht nur der fachliche Austausch als Basis zukünftiger Weltgesundheit, sondern auch der Spaß kommt in diesem abwechslungsreichen und attraktiven Programm nicht zu kurz.“













